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Es werden Posts vom Mai, 2018 angezeigt.

Yoga Teacher Training - Teil 2: Stille Beobachtung

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Diese Ausbildung anzufangen, war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich fühle mich so richtig, so gut aufgehoben dort, dass ich es kaum erwarten kann, dass es weitergeht. Und, was noch viel wichtiger ist: Dieser Frieden, der sich in mir ausbreitet, hält an und überträgt sich in meine Welt, er strahlt aus auf meine Lieblingsmenschen um mich herum, er resoniert mit allem. Jetzt habe ich das Vertrauen, dass meine Krise überwunden ist und kann sagen, dass es mir durch und durch gut geht. Ich spüre, dass mein Vertrauen in mich selbst so leicht niemand erschüttern kann. Meine Aufgabe des letzten Wochenendes war es, stiller Beobachter zu sein. Von Freitagabend bis Sonntagvormittag habe ich geschwiegen. Für eine Plappertasche wie mich, die sich ständig und überall mitteilen möchte, eine echte Herausforderung! Und gerade deshalb war ich so gespannt darauf, wie es für mich werden würde. Ich habe erwartet, dass sich eine gewisse Ruhe in mir ausbreitet und ich in eine Art med

Yoga Teacher Training – Teil 1

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Vor einem weißen Blatt Papier zu sitzen und zu versuchen, in Worte zu fassen, was einen von oben bis unten mit unglaublichen Gefühlen erfüllt, ist eine ganz sonderbare Sache. Ich bin normalerweise nicht um Worte verlegen und ich liebe es, meine Gedanken auf diese Weise auszudrücken. Jetzt lerne ich etwas jenseits aller Worte kennen, was mich beeindruckt, mich bewegt, mich nachdenklich, glücklich macht. Ich werde eine Yogalehrerin. Ich habe mich so sehr auf diese Ausbildung gefreut, in vollem Vertrauen darauf, dass das eine wundervolle Reise werden wird. Dennoch – und das habe ich früher auch schon öfter erfahren – ist diese Reise so voll von Überraschungen und völlig anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Ich liebe diese Überraschung! Ich lerne, mich auf etwas Neues einzulassen, alle meine Glaubenssätze zu hinterfragen und die Welt in einem neuen Licht zu sehen. Ich spüre am eigenen Leib, was es bedeutet, achtsam zu sein und die Zeichen, die er mir gibt, anzunehmen und