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Es werden Posts vom Juli, 2017 angezeigt.

Konsum

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Ich bin ein sehr konsumorientierter Mensch. So, wie ich Essen konsumiere, konsumiere ich auch Klamotten, Fernsehen, schöne Dinge. Es ist da so ein Drang in mir, Dinge anzuschaffen, der auch damit zusammenhängt, dass mir nicht mehr gefällt, was ich schon habe. Ein Phänomen war zum Beispiel, als ich mit 14 Jahren mal in Russland im Urlaub war. Das Essen dort hat mir überhaupt nicht geschmeckt, es gab meistens tagealtes selbstgebackenes Brot, das nur mit dick Zucker und Butter drauf erträglich war und am ersten Tag, wenn es frisch gebacken war. Anstatt mich vornehm zurückzuhalten, habe ich immer weiter gegessen und in drei Wochen Urlaub so viel zugenommen, dass meine Mutter mir nach meiner Rückkehr bei meinem Anblick versprochen hat, mit mir shoppen zu gehen, wenn ich mein Normalgewicht wieder erreicht hätte. Vielleicht war das auch der Anfang allen Übels, diese ungemütliche Erfahrung, pummelig zu werden, vom Essen nicht befriedigt zu werden, auf der Suche nach irgendeinem Genuss imm

Jana

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Meine Freundin Jana ist ein ganz besonderer Mensch. Das erste, was allen auffällt, ist ihre fröhliche, positive Art, ihre wirklich extrem sympathische Ausstrahlung. Sie lacht viel. Sie fragt viel. Sie fühlt mit. Kaum jemand kann sich so sehr mit einem freuen wie sie. Genauso kann sie sehr einfühlsam über Probleme sprechen. Sie ist eine Super-Mama, eine Karriere-Frau, eine Kämpferin, ein Männertraum.  Wir kennen uns schon sehr lange und ich bin wirklich glücklich darüber, dass wir uns über all die Jahre verbunden geblieben sind. Heute empfinde ich unsere Freundschaft tiefer als je zuvor, wenngleich wir in unserem stressigen Alltag leider viel zu wenig Zeit füreinander haben. Jana und ich waren gleichzeitig mit unseren ersten Kindern schwanger, sie war in Zeiten großer Isolation, Unsicherheit und Verzweiflung mein Fels in der Brandung. Sie hat meine Brustentzündungen kuriert, mich mit Globuli versorgt, auf meine Kinder aufgepasst, wenn ich einfach mal in Ruhe zum Frisör gehen woll