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Es werden Posts vom Juni, 2017 angezeigt.

Meine Gefühle und ich

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Erinnerungen Neulich habe ich alte, im Keller vergrabene Kisten mit Erinnerungen wiederentdeckt und war so berührt von dem, was ich darin über mich selbst erfahren konnte. Heute habe ich mal die alten CDs durchgeforstet und alte Lieblingslieder wiederentdeckt. Natürlich strömen sofort die Tränen aus mir raus und ich bin erstaunt, wie gut ich das alles noch kenne, obwohl es so lange verschüttet war. Die alten Briefe und Fotos, die Tagebücher, alles zeigt mir, wer ich bin und schon immer war und ich kann mich so gut darin erkennen! Da ist etwas, was mich im Kern ausmacht. Ich denke, es sind meine Gefühle. Meine Art zu fühlen, ist irgendwie extrem. Mein Leben, meine Leidenschaften, alles, was ich tue, ist immer begleitet von so vielen Gefühlen! Ich könnte irgendwie gar nicht schreiben, ohne dabei meine Gefühle mit einfließen zu lassen, glaube ich. Es sind jedenfalls die Gefühle, die das Ganze in den Fluss bringen.   Sehnsucht Meine Kindheit und Jugend war geprägt von

Nachhilfelehrerin in Sachen Selbstliebe: meine Käte

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Allerliebstes Herzens-Kätchen, dir möchte ich besonders danke sagen, weil du eigentlich diejenige bist, die mir gezeigt hat, wie das geht, einfach loszulassen. Ich weiß nicht, ob es in der Sauna war oder im Freibad, jedenfalls hast du dich so frei und natürlich mit deinem Körper verhalten, dass es mir auf einmal leicht fiel, das auch zu tun. Es hat mich wirklich sehr befreit, eine Freundin zu haben, bei der ich mir keine Mühe geben muss, den Bauch einzuziehen oder meine Oberschenkel-Dellen zu verbergen oder sonst irgendeinen Makel vor dir zu verstecken. Es ist schön und macht Spaß, sich auch über sich selbst lustig zu machen, das Ganze mit Humor zu betrachten und sich darüber auszutauschen. Das habe ich mich vorher nicht getraut.  Und ich denke daran, wenn ich irgendwo den Strand entlanggehe und mich dabei ertappe, wie ich überlege, wie meine Hinteransicht jetzt wohl aussehen mag. Du bist der lebende Beweis dafür, dass es mich nicht unattraktiver macht, so zu sein und dazu zu

Yoga ist...

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...nicht für die Fitten, die Gelenkigen, diejenigen, die mit sich selbst im Einklang sind, die mit den trendigen Klamotten, die in den Lifestyle-Yogastudios, diejenigen, denen wir hinterherschauen und denken: So bin ich nicht und das schaffe ich nie. Yoga ist für uns alle. Für die Dicken, die Dünnen, die Kranken, die Gesunden, für die Sportlichen und die Unsportlichen. Ich besuche seit anderthalb Jahren den fortlaufenden Kurs von Anjuly , ohne dass ich das Gefühl habe, es wiederhole sich etwas oder ich würde auf der Stelle treten und mich nicht weiterentwickeln. Es spielt keine Rolle, wieviele Anfänger den Kurs besuchen, wenn ich offen genug bin, Yoga immer wieder aufs Neue zu lernen. Jeder kann die Asanas auf seine Weise durchführen. Und ich bin niemals fortgeschritten genug, um mich auch nur eine Sekunde zu langweilen. Denn im Yoga geht es nicht um den ständigen Fortschritt. In jeder Wiederholung kann eine ganz neue Erkenntnis stecken, in jeder Bewegungsabfolge kann ich selbst mich
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Von Konflikten und enttäuschten Erwartungen

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In Konflikten mit anderen Menschen, die ab und an unausweichlich in unserem Leben eine Rolle spielen, sehen wir uns oft einer gewissen Ratlosigkeit ausgesetzt. Wie kommt man am besten da heraus? Wenn andere Personen involviert sind, ist es viel schwieriger, als wenn man sich "nur" mit sich selbst konfrontiert. Hinter die Stirn eines anderen kann man nicht schauen und man muss das interpretieren, was einem entgegengebracht wird. Wie schnell ist man verletzt, weil die Erwartungen, die man sich selbst vielleicht gar nicht so bewusst gemacht hat, enttäuscht wurden. Mein Vater sagt immer:   "Wer Erwartungen hat, der wird im wahrsten Sinne des Wortes ent-täuscht werden."    Es ist ein Leitsatz für mich geworden, an den ich mich immer wieder erinnere, wenn ich in schwierige zwischenmenschliche Situationen gerate. Ich bin gar nicht sicher, ob es sich in verbindlichen Beziehungen tatsächlich ohne jegliche Erwartungshaltung leben lässt. Vermutlich nicht. Und so ist